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Bike&Hike auf die Kreuzspitze über Kuchelberggrat
29. Mai 2011

Kartenempfehlungen:

  • Bayerisches Landesvermessungsamt; Werdenfelser Land - Ammergebirge, Forggensee - Murnau - Reutte - Ehrwald; Blatt UK 50-50; Maßstab 1:50000

Zusatzinformationen:

Tourenverlauf als KML-Datei für Google Earth

Tourenbericht:

29. Mai 2011:

Aufstieg: ca. 1400m
Abstieg: ca. 1400m
Gehzeit: ca. 6,5h
Besondere Schwierigkeiten: Kletterstellen bis I im Gipfelbereich der Kreuzspitze, heute durch Schnee verschärft (Aufstieg)

Gipfelbesteigungen:

  • Kuchelbergspitz, 2020m
  • Kuchelbergkopf, 2026m
  • Kreuzspitz, 2185m

Unsere Radl stellen wir am Parkplatz des Normalwegs auf die Kreuzspitze ab und fahren mit dem Auto dann zum Schloss Linderhof. Etwa 500 Meter danach kann man parken und nach rechts Richtung Kreuzspitze und Kuchelberggrat wandern. Nach dem ersten Stück Forstweg zweigt nach rechts ein idyllischer Wanderweg in angenehmer Steigung bis zur Kuchelberghütte ab. Nach kurzer Rast geht es etwas steiler zum Kuchelbergspitz, die zu einer aussichtsreichen Rast einlädt. Bereits hier hat man 1100 Höhenmeter in den Knochen. Der Weg hält sich weiter am Grat entlang über den wenig markanten Kuchelbergkopf bis zur Einsattelung nördlich der Kreuzspitze. Da es recht zugig ist legen wir nur rasch den Helm an und gehen die verbleibenden 250 Höhenmeter zur Kreuzspitze an. Etwa auf 2070m werden wir von einem Wanderer gebeten den Heli einzuweisen, der für eine verunfallte Wanderin gerufen worden ist. Sehr vorsichtig steigen wir die verbleibenden gut 100 Meter weiter Richtung Gipfel. Ein Schneefeld blockiert den Weg zum Gipfel und macht den Aufstieg noch etwas heikler. Wir können es aber mit ein wenig Kletterei umgehen und kommen bei bestem Wetter und bester Sicht oben an. Der Abstieg (oder besser die Abfahrt in den langen Schutthängen) geht recht zügig, so dass wir nach insgesamt 7,5h an den abgestellten Fahrrädern ankommen. Mit den Radln geht es zügig bergab bis nach Linderhof. Alles in allem eine lange, anstrengende, aber sehr lohnende Tour. In dieser Form kann ich sie allerdings nur erfahrenen, ausdauernden und sicheren Bergwanderern empfehlen.