Kartenempfehlungen:
- Deutscher Alpenverein; Brennerberge, Östliche Stubaier und westliche Zillertaler Alpen; Blatt 31/3; Maßstab 1:50000
- Deutscher Alpenverein; Innsbruck, Umgebung; Blatt 31/5; Maßstab 1:50000
Zusatzinformationen:
Tourenverlauf als KML-Datei für Google Earth
Tourenbericht:
31. Juli 1999:
Gipfelbesteigungen:
- Keine
Viertel nach fünf stehe ich in Eching auf. Da ich zur Zeit in Ismaning bei München arbeitete, übernachtete ich bei einem Kollegen in Eching. Ich nehme die S1 um kurz nach sechs zum Hbf. München und steige um sieben in die RB nach Innsbruck über Garmisch. Die Sonne lacht, nur ein paar Quellwolken hängen am Firmament. Mit der Stubaitalbahn geht es weiter und letztendlich noch mit dem Bus von Fulpmes nach Neder (970 m). Punkt zwölf Uhr decke ich mich im dortigen Spar-Markt noch mit dem aller notwendigsten ein und marschiere bergan ins Pinnistal. Die monströse Herzebenalm lasse ich rechts liegen und mache kurz dahinter an der Issenangeralm mittag. Nach der Stärkung und einem Plausch mit einem Fuldaer Ehepaar geht es weiter leicht bergan vorbei an der Pinnisalm zur Karalm (1747 m). Dort gönne ich mir noch eine Apfelschorle, bevor es das steilste Stück des heutigen Tages hinaufgeht. Aber schon nach anderthalb Stunden ist das Pinnisjoch und damit die Innsbrucker Hütte (2370 m) erreicht. Nach einem kühlen Hellen und einer kalten Dusche belege ich mein Lager und begebe mich wieder in die Gaststube.
01. August 1999:
Gipfelbesteigungen:
- Habicht, 3277m
Bereits früh morgens um sechs wurde ich vom Lärm der anderen Lagernden geweckt. Um halb sieben stand ich auf (als letzter!) und begab mich zum Frühstück in die Gaststube. Breits kurz nach sieben steige ich zum Habicht (3277 m) auf. Der Weg ist schon recht steil, teilweise eine leichte Kletterei. Unter dem Gipfel gilt es noch ein kleines Schneefeld zu überqueren, bevor es die letzten Meter zum Gipfel hinaufgeht. Das Wetter war mir einigermaßen gesonnen, lediglich einige Nebelfelder zogen bei meinem Aufstieg durch. Auf dem teilweise schneebedeckten Gipfel schien die Sonne; abgesehen von der Stubaier Wildspitze waren die Gipfel alle in Wolken. Erst bei meinem Abstieg zog es auf der Südseite auf und eine herrliche Gebirgskette kam zum Vorschein. Auch die Tribulaune grüßten - wie bereits am frühen Morgen - freundlich herüber. Nach einem stärkenden Mittagessen auf der Innsbrucker Hütte steige ich über Kar-, Pinnis- und Issenangeralm wieder ins Tal nach Neder ab. Die Bushaltestelle erreichte ich kurz vor einem kräftigen Gewitterschauer. Anschließend fuhr ich mit dem Bus nach Innsbruck und mit dem EC wieder zurück nach München.
Schneefeld unter dem Gipfel
Elferkamm und Pinnistal
